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delirium

Hier ein Gedicht aus meiner Zeit in der Psychiatrie- auf der besseren Seite des Schlüssels ;-) dort habe ich auf den geschlossenen Abteilungen wirklich die "verrücktesten Dingen" erlebt (verrückt im eigentglichen Sinne bedeutet ja, für den Betroffenen ist seine Sichtweise der Welt ver-rückt, verschoben) Was ich da an Delirien erlebte war... gewaltig, puh! in dem folgenden Gedicht habe ich damals versucht mich in so eine betroffene Seele rein zu fühlen...
 
delirium
 
schwarz ist die nacht
aus der lampe tropft das blut...
mord ist macht
aus der vase springt die wut
irrt mit grellem geisterschrei
über nasen und gesichter
bricht so manches teil entzwei
graue nebel walllen dichter
 
aus den ohren aus der nase

quillen würmer jetzt hervor

in den därmen pfeifen ratten

stecke bis zum hals im moor...
   
da... eine lose hand
    mit gänseblümchenbrei
    am arm ein rosarotes band
    ein schriller schrei...

 
tausend schnäpse muss ich saufen

hundert teufel drohen mir

     sehe meine leiche raufen
 
    hilf mir geist was  wird   aus   m i r...

1.5.15 12:05

Letzte Einträge: Wiedermal Weihnachten... im Irrenhaus, Neues Jahr(zehnt), Feuervogel, o weia!, o weia!

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