Julius auf Reise - London -23

Ja, nach langer Zeit- ich dachte schon Julius gäbs nicht mehr- endlich ein Lebenszeichen von dem agilen Kerlchen. Und was für eins! Doch lest selbst:

 

 

 

Julius - London - 23

Wie wir wissen, ein Mann hat ihn mitgenommen

und er ist in einen schönen Raum gekommen,

der voller kleiner Sachen war-

für ihn wie gemacht, das war ihm klar.

Da gab’s eine Kutsche, so winzig klein,

ein Karussell, gearbeitet fein,

ein Fussballfeld mit einem Tor

und einen winzigen Fussball davor.

 

Das alles erstaunte unsern Freund sehr

und er schaute gespannt weiter umher,

bis er, unter einer gläsernen Schale

- er glaubte es kaum- mit einem male

eine Schar Flöhe zu erkennen glaubte-

was ihm beinah die Besinnung raubte,

denn Artgenossen hat er noch nie getroffen.

Vor Staunen blieb der Mund ihm offen!

 

Der Mann, auf dem er bis hier gekommen,

hat dann die Schale hoch genommen

und die Flöhe auf seinen Arm gesetzt.

Dort hat ein jeder noch seinen Rüssel gewetzt

und dann ein herrliches Mahl genommen.

Julius staunte und war ganz benommen;

doch dann tat er ‘nen riesige Satz

und mit einem herzhaften Schmatz

beteiligte er sich am frugalen Mahl.

 

Da sah er dann mit einem Mal,

neben sich- er traute den Augen kaum-

ja, es erschien ihm wie ein Traum,

eine sehr schöne Fohin sitzen,

ein goldnes Band am Halse blitzen.

Sie lächelte ihn an, da wurde ihm klar,

dass sie seine "Traumfrau Julietta" *wa (*siehe Julius: "Flohschwips"   

So hat er sie also wirklich gefunden!  -

        Er blieb, bekam ein Band umgebunden,

        aus feinstem Golddraht und wurde zum Star-

        weil er im "Flohzirkus" gelandet war.

                     -.-.-.-

All das hat er mir jetzt berichtet,

ich habe es ihm nur nachgedichtet.

Hier schließt sich der Kreis nun...

Eine Odyssee ist zu Ende

und es ist eine liebliche Wende,

denn Julius ist glücklich und froh-

wer kann das schon sagen? Erst recht ein Floh!

Wird gejagt sonst, gemieden wie die Pest-

aber Julius hat nun ein Nest,

ist ein Star in einer Schau,

hat ein Zuhause und eine Frau.

Hat viel zu erzählen, ist sehr verliebt

und hofft, dass es eine Geschichte gibt,

in der seine Abenteuer werden berichtet.

  

   Und so hab ich denn all das gedichtet. 

   Hoffe, es hat euch manches gefallen-

   vielen hoff ich, natürlich nicht allen.

   Hat es gefallen, so haut in die Tasten,

   ihr braucht mit loben nicht zu fasten.

   Die Kritik sprecht an die Wände-

   die Geschichte ist hier nun zu

                Ende

                * * *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.9.19 15:44

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