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Ullis Gegengedicht

Beim Kommentar einzufügen hat nicht geklappt und nun hat er mich gebeten sein Gedicht doch auch einzusetzen. Es sprengt zwar alle Maße... aber hier ist es und ich weise darauf hin- ich bin nicht für den Inhalt verantwortlich, naja, außer das ich so gelebt habe

 Als Entgegnung für die über mich gedichteten bzw. gereimten Eigenarten insbesondere aber die netten Liebenswürdigkeiten, nachfolgend die von mir seinerzeit verfasste Ode oder vielleicht besser Hymne zum 70. Geburtstag meines Freundes:

 Geboren als einer derer von Linder,

selbst ernannter Tüftler und Erfinder

diverser kosiger Namen, insbesondere für die Damen.

 Mal ist er Rudel, Rolli oder Rudi,

sein Freund Ulli nennt ihn RuLi oder liebevoll Rudolfo.

Dabei ist sein korrekter Name hinten ohne „o“.

Ein jeder mag ihn sowieso,

wenn er nicht gerade indisponiert

oder an seinen großen Zehen friert.

 Ich fange mal vorne an:

Nach der Schule er eine Lehre bei Horten begann,

um unter dem Namen Karstadt zu verkaufen,

worüber die Kunden mit ihren Füßen laufen.

Später bei Holbeck+Kracht

hat er nicht nur Blödsinn gemacht

und bei Firma Ketzer+Co.

war er auch nicht nur auf dem Klo.

Vor der Bundeswehrzeit spürte er seine soziale Ader

ging zur Diakonie in den Pflege-Kader

und weiter zur Inneren Mission.

 Wer jetzt glaubt, das war es schon,

der irrt – sie waren jetzt zu viert.

Um sie beim Namen zu nennen:

Rudolf lernte Helga, Ingrid und Klaus kennen.

Nach der Lebenshilfe, Priesterseminar und Anthroposophie,

kam er dann irgendwie

zu dem, was auch so manch einer gerne will:

an die Schule für Schau und Spiel.

 Im Ländle er Theater spielte

und dabei zutiefst im Inneren fühlte,

dass er zu Höherem ist berufen,

doch kam er nicht so recht aus den Hufen.

Es ist nun mal nicht leicht die Stufen

nach oben zu erklimmen -

da muss schon alles stimmen.

 Noch war er nicht so weit,

nur verheiratet für kurze Zeit

und aus dieser Ehe der Linder

gab es keinen Nachwuchs, also keine Kinder.

 Für Folgendes könnte die Männerwelt ihn beinahe beneiden:

Die zahlreichen Frauen, Mädchen, Weiber oder Maiden –

er nahm sie alle - unbescheiden.

  Vielleicht klingt es jetzt ein wenig schaurig,

um ihn wurde es etwas stiller und er war sehr traurig

über das irdische Aus

seines besten Freundes, dem Kinski-Klaus.

 Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen,

er selbst kann es auch nicht so richtig fassen,

dass er nun nicht mehr ist der sog. Hans Dampf in allen Gassen.

 Bestimmt finden wir es alle besonders nett:

Seine ausdauerndste Beziehung zu Marie Elisabeth,

die etwas Nennenswertes kann:

Sie gibt ihm nicht nur Halt, sie passt sich auch seinen Launen an.

 Seit fast 3 Jahren ist er jetzt mein verlobter Freund mit Chefallüren

und öffnete mir damit so manche Türen.

Nähere Einzelheiten würden hier wohl zu weit führen.

 Meine flapsige Art, mit manchmal übertriebener Blödelei

ist vermutlich eine Bereicherung in seinem sonstigen Einerlei.

 Nun ist mein Freund nicht mehr neunundsechzig

und wie so oft im Leben - alles rächt sich.

Geworden ist er heute runde siebzig

und daraus ergibt sich,

dass er jetzt künftig kürzer treten sollte,

selbst wenn er es noch anders wollte,

wäre es vernünftig, nicht mehr ganz so zünftig

daherzuschreiten in den Weiten der Welt als Held.

 Erst kürzlich waren wir noch auf geschäftlicher Tour,

er mit 'nem dicken Daimler und Tempo 180 die Autobahn befuhr.

Auf dieser abwechslungsreichen und lustigen, aber viel zu kurzen Reise

hörten wir in Bad Kissingen im Park eine kohlige, wohl eher blaue Meise,

die zwitscherte, vornehmlich laut und weniger leise.

 Rudolf beim Kurkonzert ausgelassen lauthals mitsang,

die nähere Umgebung mit mir um Contenance und Fassung rang.

 Wir sollten nun seinen Geburtstag ausgiebig feiern

und ich aufhören, das Gedicht weiter herunterzuleiern.

 

Morgen spielen wir wieder eifrig Badminton,

er meist vorn und ich dann von hinten.

Das bedeutet, er wurde für den Bereich am Netz auserkoren

und ich schlage ihm hinterrücks die federigen  Bälle um die Ohren.

14. April 2013                                                                                                 

16.6.15 12:50
 
Letzte Einträge: Julius auf Reisen- 15- Frankreich, Fischgericht, Über Wirklichkeit, Julius auf Reisen-16- Suche, Julius an Rudolf (17), Julius auf Reisen-18-Paris


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