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Julius auf Reisen-19-Paris

Sehr lange habe ich nichts von Julius gehört. Dachte schon, es hätte ihn irgendwie erwischt.

Aber dann empfing ich heute- 6.10.- endlich wieder eine Nachricht von ihm.

 

Julius- 19- Paris

 Als Julius mal wieder unterwegens war,

mit seiner tätowierten Dame, ist ja klar,

im „Café de Flore“,auf'm Boulevard Saint Germain-

die Atmosphäre war da sehr angenehm-

trafen sie dort eine alte Bekannte,

die sich gern die „Große Edith“ nannte;

weil sie alte Chansons zum Besten brachte

und dabei an die „Kleine Edith“ dachte,

den „Spatz von Paris“, den wohl jeder kennt,

der sich Kenner französischer Chansons nennt.

Die Dame war fast ein Meter neunzig groß

und ihre Stimme war wirklich famos.

 

Doch das Allerbeste für Julius war

(und dem Kenner der Geschichte ist es klar)

was auf dem Schoß der Dame saß

und genüsslich an einem Stück Kuchen fraß.

Ein süßer Yorkshire Terrier, mit Schleife im Haar!

Und Julius, der schon lange hungrig war-

als Hundefloh schmeckt ihm unser Blut nicht so gut-

sehnte sich sehr nach leckerem Hundeblut.

So tat er dann einen Riesensatz

und holte sich einen großen Schmatz,

auf „Mon Coeur“, wie seine Madame ihn rief,

von seiner lang entbehrten Kost. Dann schlief

er sogleich ein, schön weich und eingehüllt

im Hundefell- und wohl gefüllt.

Er träumte von einem „Geist von einem Floh“,

den es in London geben sollte und so

war es kein Wunder, dass er erwachte,

als seine Madame Goulou grade lachte

und sagte: „Was willst du in London denn machen?

Das Wetter ist schlecht und auch andere Sachen,

wie das Essen, sind scheußlich und fürchterlich.

Also wirklich, London! Ich versteh dich nicht.“

 

Beim zweiten London war Julius hellwach.

„Der Mensch wäre mein Glück“, dachte er nach;

„Dies Treffen ist ein großer Gewinn,

so komme ich bald nach London hin.“

Kuschelte noch tiefer sich ins Hundefell,

schloss seine Augen und ward dann ganz schnell…

                im Traumland der Flöhe. Es war wunderschön!

      Er konnte den Himmel geöffnet sehn.

      Sankt Petrus ihn zum Flohengel ernannte

             und alle Übel von ihm verbannte.

           Wo Flöhe auf Wolken an Harfen zupften,

  Flohkinder fröhlich auf Wolkenschäfchen hupften.

         Auf ihn gewartet die himmlische Braut

        und Petrus persönlich sie dann getraut...

***

So schlief er und träumte in himmlischer Ruh.

wir schließen hier dies Kapitel nun zu.

*

18.10.17 10:59
 
Letzte Einträge: Über Wirklichkeit, Julius auf Reisen-16- Suche, Julius an Rudolf (17), Julius auf Reisen-18-Paris, Julius auf Reisen-19a-Richtigstellung


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


pally (18.10.17 14:06)
Hallo Rudolf, es fängt so spannend und zum Schmunzeln einladend an, endet dann aber etwas wehmütig ,um nicht zu sagen traurig. Vielleicht gibt es ja noch anderes Getier, was sich künstlerisch verarbeiten lässt. Dir fällt sicher bald wieder etwas ein. Bis dahin schöne Grüße , pally & Co.


Indianwinter (18.10.17 14:19)
Hallo Rudolf,
tatsächlich also müssen wir Abschied nehmen von dem Julius.
Naja, alles hat seine Zeit und ich bin gespannt auf neue Ideen von dir.
Bis dann, LG, Indianwinter


Ulli (18.10.17 14:58)
Habe ich das vielleicht falsch verstanden und "alle" denken jetzt, dass es aus ist mit dem Julius? So wie ich meinen Freund Rudolf kenne, wird er diesbezüglich "noch einiges auf Lager" haben und irgendwann eine weitere Fortsetzungs-Flohgeschichte bringen, schließlich hat er doch "nur" geschrieben: "... wir schließen hier das KAPITEL nun zu."
In diesem Sinne, einen lieben Gruß vom Ulli-Freund/18.10.2017


Twity-Autor / Website (19.10.17 20:05)
Ein Poet, wie schön... :-) Flott und humorvoll gedichtet, gerne gelesen! :-) :-) :-)

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