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Julius auf Reisen-21-London

Endlich Neues vom Julius! Er st in London und es geht ihm gut. Aber lest selbst...

Julius auf Reisen –London

Wir wollen Julius nicht vergessen,
wie er, auf einer Fellmütze gesessen,
aus der Kirche nach draußen kam-
von der Hüpferei noch halb lahm.
Als die „Misa Tango“ vorbei
und er vom Zwang zu tanzen frei
und das Publikum, nach einer Spende,
nach Hause ging, es war ja zu Ende.
Julius schlief bald schon ein und träumte
von einem Chor von Flöhen, der räumte
ihm gerade ein schönes, bequemes Bett
im weichen Hundefell, das fand er nett.

Er erwachte erst, als man zu Hause war-
vom Besitzer der Mütze, das ist ja klar.
Als die Mütze auf einen Haken gehängt,
hat sich Julius schnell nach außen gedrängt
und wollte das neue Heim sich ansehn.
Er sah den Besitzer vor sich stehn,
sprang mit einem Riesensatz, ganz fein,
in den schönen Rauschebart hinein.
Der Bartbesitzer ging zum Telefon,
doch Julius verstand garkeinen Ton
und später wurde ihm auch klar,
weil dieser Mann nämlich ein Russe war,
der als Tourist in London verweilte,
weshalb er sich auch sehr beeilte
in London alles Schöne zu sehn.
So sollte es zu Madam Tussaud gehen-
und Julius war mit dabei.

Nach einem Frühstück mit weichem Ei,
ging es zur U-Bahn, was Julius kannte-
auch wenn man in Paris sie Metro nannte.
Im Kabinett der Madam Tussaud angekommen,
hat Julius sich ein Herz genommen
und sprang auf 'nen Herrn mit ‘ner tollen Rolle
im Haar. Doch als er ihm dann volle 
Kanne in den Hals stechen wollte
und sich dabei zum Hemdkragen rollte,
da fand er kein Blut, nur 'ne komische Haut,
ganz ohne Haare und als er näher geschaut,
da war es nur Wachs, wie es ihm schien.
Da hätte er am liebsten geschrien
vor Enttäuschung. Doch viele Leute blieben stehn
und wollten den Mann näher besehn.
So war es dann ziemlich schnell voll
und jemand rief: "Guck mal, der King of Rock 'n Roll!"
Ja, es war der Superstar Elvis-
von seinen Fans auch genannt "The Pelvis",
was er selber gar nicht gern hörte.
Womit er jedoch die Mädels betörte,
denn sein Beckenschwung ihm den Namen bescherte;
doch auch wegen seiner Stimme man ihn sehr verehrte.
Gern hätte Julius ihn lebend gesehn und gehört
und bestimmt wäre auch er von ihm ganz betört-
doch auf 'ne Puppe aus Wachs zu stehn,
dazu konnte ihm schon die Lust vergehn.
So hüpfte er auf den nächsten Mann-
und eine Musikgeschichte begann:

Von Star zu Star sprang er so fort
und blieb doch stets am selben Ort.
Mit Michael Jackson hätte er tanzen können,
doch wollte er sich auch die Damen gönnen...
Vier Blondinen fand er besonders nett
und wäre gerne mit ihnen im Bett,
also so im richtigen Leben
und nur um Blut zu trinken eben.
Doch leider war er Adele zwar nah,
auch Britney Spears und auch Madonna,
verrückt erschien ihm Lady Gaga,
die wirklich völlig gaga war;
denn als Hut hatte sie ein Telefon-
das war ihm zu viel und er sprang davon.

Er bekam "Weltlenker" zu Gesicht,
Vergangene und von denen man spricht.
So stand denn auch Donald Trump da herum,
da aber war es Julius zu dumm
und er sprang in die Filmgeschichte-
(doch verlangt nicht, dass ich davon berichte,
denn viel zu viel gab’s da zu sehen,
ihr solltet selbst einmal dorthin gehen.)
Julius war zum Schluss ganz erschossen,
denn obwohl er all das genossen,
hat es ihm an Blut gemangelt.
Daher hat er sich einen Menschen geangelt
der gerade an ihm kam vorbei geschritten
und ist auf ihm nach Hause geritten.
Man sah ihn auf einer Frau aus dem Kabinett gehn-
wir sind gespannt, was weiter wird geschehn.                      

                             ***
                                    12218

16.2.18 15:48


An Marlies

An Marlies
 Marlies ist 'ne süße Frau
nimmt’s mit dem Putzen sehr genau.
Alles soll stets sauber sein.
Auch im Herzens Kämmerlein
sollen nur gute Gedanken wohnen-
Gott wird uns dafür belohnen.

 
Doch sie selbst macht sich oft Sorgen,
will den Kindern etwas borgen,
versucht der Schwester beizustehn,
mit ihrem Freund zum Arzt zu gehen.
Nur an sich denkt sie zuletzt.

Wenn sie krank ist, sich verletzt,
kümmert sie das nicht so sehr,
wie wenn’s nun mal ein andrer wär. –
 
Ach, meine liebe Marlies-Maus,
ruh dich wirklich einmal aus.
Lass den Freund was für dich tun,
    du sollst dich endlich mal ausruhn.
Leg dich in die warme Wanne.
Trink mal Tee, ne ganze Kanne.
Schick den Rudolf hin und her.
Und:
Nimm die Dinge nicht so schwer!
  
 ***
 
Oktober 2017

10.1.18 18:09


Gesundheit

Gesundheit

Du bist gesund-
dann genieße es.
Zu schnell schlägt
der Dämon zu...
und schon
beutelt es dich
zwickt dich
quält dich
füllt dich
mit Pein.
Stunden vertan
mit Warten
bei Ärzten
uninteressierten
arroganten
unfähigen
bestenfalls
hilflosen.
Warum wird
dein Körper
dein Feind?
Statt als Freund
gemeinsam
eindringenden Feinden
die fiebernde Stirn
zu bieten.
Verlassen stehst du
auf modrigem
Schlachtfeld
die Fahne am Boden
du kapitulierst.
Möge der Feind
sich erbarmen.
*

271117


28.11.17 09:59


Stuttgart

Beim Kramen dies alte Gedicht gefunden...

Stuttgart

Stuttgart in alten Tagen,
vor vielen Jahren- es war einmal.
Vieles vergessen, ganz ohne Frage,
andres beschönigt- es war wunderbar.
Bekannte Gesichter,
in denen Lichter
des Lebens glühn.

Was hat ihr Leuchten
wohl zu bedeuten?
Wo hat es sie hingeführt?
Wird alles vergehen?

 Ich lieb das Geschehen,
das uns zusammengeführt.
Die erinnerten Bilder
sind heute viel milder
und schöner, als sie's damals warn.

Was ist das Leben?
Was will es uns geben?
Und- was wollen wir?
Ich kann es nicht wissen!
Doch will ich nichts missen,
denn hier und auch heute,
liebe ich es.
            ***
98










 

 

 

 

 

 

 

 

24.11.17 18:21


Julius...20- Paris/London

Endlich Neues vom Julius, viel gereist und viel erlebt. Auch diesmal wieder erstaunliche Sachen. Aber lest selbst...
 
 
Julius auf Reisen- 20- Paris/London
 
Julius, der kleine, bekannte Floh,
 hatte 'nen Hund, 'ne Madame und war froh,
 dass diese wollten nach London fliegen,
um dort seine Neugier zu besiegen
nach jenem Bild, das er sehen wollte
und ihm seine ganzen Pläne zollte.
 
Zuhause bei Madame angekommen,
hat er zunächst ein Schläfchen genommen
im Fell von „Mon Coeur“, dem kleinen Hund.
Als er erwachte fühlte er sich gesund,
munter, voll unbändigem Tatendrang
und es dauerte überhaupt nicht lang,
dann ging es per Mon Coeur auf die Reise...
   
So also Julius nach London kam-
    ein neues Geschick seinen Anfang nahm.
 
In London glücklich angekommen,
hat die Madame ein Hotel genommen
und sich erstmal ausgeruht.
Julius aber fühlte sich gut,
war er doch am Ziel seiner Träume.
Fröhlich hüpfte er durch alle Räume,
sah aus dem Fenster auf rote Busse,
bedachte Mon Coeur mit einem Kusse;
nippte vom Hundeblut ein wenig,
dann sprang er schnell und auch noch sehnig
vom Hund in Madames langes Haar,
weil wieder Hundebadetag war.
Hielt sich an ihren Haaren fest
und verschlief dort des Tages Rest.
 
Als er endlich aufgewacht
war es lange schon nach acht
Uhr abends und was war geschehn?
Er kroch aus dem Haar um zu sehn
und fand sich in einer Kirche wieder.
Hier sang man nicht wie gewohnt die Lieder,
sondern im Programmheft stand ganz klar,
dass es eine Tangomesse war.
„Misa a Buenos Aires“ stand da zu lesen-
und Julius ist gerne dabei gewesen.
 
Der Chor sang schön, die Musik war toll,
da fühlte sich unser Floh so voll
Tatendrang und Lebenslust,
es klopfte sein Herzchen in der Brust.
Es hielt ihn nicht mehr an seinem Platz
und er sprang, mit einem Riesensatz,
vom Kopf der Madame und weiter dann
im Tango-Rhythmus von Frau zu Mann,
bis er erschöpft und fast schon lahm
auf eine pelzige Mütze kam
und dort „dona nobis pazem“ hörte,
den Abschluß, der ihn total betörte.
 
Er blieb dort sitzen, auch beim Applaus
und ging dann auf der Mütze hinaus,
einem neuen Abenteuer entgegen. ~
Wir berichten von seinen neuen Wegen.
 
 ~ ~ ~
 
 
PS. Was Julius alles erlebt!
Ich habe nachgesehen, eine „Tangomesse“ gibt es wirklich.
Der Komponist und Dirigent Martin Palmeri hat die klassischen Messetexte (Kyrie Eleison, Gloria, Credo und Agnus Dei) mit dem Feuer des Tango Nuevo zusammengebracht. Die "Misa Tango" steht mit ihrer Uraufführung im Jahre 19996 weltweit auf dem Programm vieler Konzerthäuser.

                                                                       ***


20.11.17 12:27


Gedanken...

Gedanken-Gedenken
Heute möchte ich den Lesern meines Blogs einige nachdenkliche Zeilen anbieten.
Gedanken darüber auf welchem schmalen Grad von Wohlergehen wir uns bewegen,
wie schnell aus einem Alltag eine Katastrophe werden kann. -

Ein trockener Tag, da konnte ich gut meinen Motorroller auf Vordermann bringen lassen- die Vorderradbremse musste neu belegt werden. Der Meister meines Vertrauens hat auch gerade Zeit und so fahre ich denn zum anderen Ende von Hannover.
Angekommen wird der Belag ausgewechselt- höchste Zeit- noch ein wenig geplaudert und dann zurück. Mittlerweile ist es 17h geworden und der Feierabendverkehr hat voll eingesetzt. Da die Schnellstraße meist verstopft ist
fahre ich durch Hannover-puh!
Schon vor dem Pferdeturm stehe ich rum und dann geht es durch die Stadt im Schneckentempo...
Mittlerweile ist es nicht nur auf den Straßen, sondern auch in meinem Gemüt, dunkel geworden und ich habe nur noch einen Wunsch: freie Fahrt und keine Kriecherei!
Als es in Linden am schwarzen Bären wegen der Fahrbahnverengung wieder zu Stillstand kommt, verliere ich die Nerven und will über die Gleise an den Autos vorbei fahren.
Ich starte, ziehe nach links und... ein hässliches Geräusch, der Roller kippt und begräbt mich unter sich. Ich habe im Dunkel und mit beschlagenem Visier den Bordstein vor den Schienen nicht gesehen. Es geht blitzschnell- und doch erlebe ich es wie in Zeitlupe.
Ich liege auf den Schienen, der Roller auf einem Bein, der Motor läuft weiter. Automatisch schalte ich den Motor ab, merke, dass ich mich nicht rühren kann, aber schon sind hilfreiche Menschen da, heben die schwere Maschine von mir, helfen mir auf.
Fragen wie es mir geht, ob mir was fehlt, ob ich zum Arzt will. Nein, mir geht’s gut, nichts passiert, aber der Roller. Die große Scheibe ist an der Seite abgebrochen, sonst ist im Dämmer nichts zu sehen.
Die Helfer schieben die Maschine über die Straße auf den Bordstein, stützen mich, erkunden sich ob mir wirklich nichts fehlt. Durch den Schock merke ich nichts, gut, die Hüfte brummt nun ein bischen. Dann entlässt man mich der Obhut.
Ich atme ein paarmal durch, sehe mir die Unglücksstelle an- gut, dass in diesem Moment keine Bahn kam, sonst...
Dann sitze ich auf, versuche zu starten- nichts rührt sich. Auch das noch, was jetzt!?
Dann fällt mir ein, der Seitenständer und der Notausschalter. Puh, das war’s, die Maschine tut brav ihren Dienst und ich fahre los.
Je länger die Fahrt, umso mehr melden sich einige Körperstellen. Zu Hause begutachte ich die Kleidung und mich: die dicke Motorradjacke hat nichts abbekommen und oben alles aufgefangen. Auch die Winterjeans ist heil, aber darunter sind an Hüfte, Knie und Fuß einige Schrammen und auch offene Stellen. Und langsam meldet sich auch ein Brennen an diesen
Stellen. -
Alles in allem noch großes Glück gehabt. Und Schuld bin ich selbst und meine Ungeduld!

Und deshalb schreibe ich dies alles: um euch zu erinnern, wie schnell wir aus Ungeduld in ein Unglück geraten können. Also, wenn ihr in ähnliche, unangenehme Situationen geratet, verliert nicht die Nerven, nehmt euch die Zeit - und nicht das Leben.
Es grüßt euch und bedankt sich für eure Aufmerksamkeit,
Rudolf






 
14.11.17 16:10


Etwas über Flöhe

 

Regelmäßige Leser meines Blogs kennen ja meine Julius-Flohgeschichten und nehmen auch regen Anteil daran.
Als ich diese Tage im Internet rumstöberte, kam mich die Lust an, doch mal Flohgeschichten zu googlen- und siehe da, es gab eine ganze Menge. Da war ich ja echt platt, dachte ich doch, ich wäre alleine auf so einen schrägen Einfall gekommen. Naja, allerdings hatte ich die Idee dazu ja bei der Lektüre über einen Flohzirkusdirektor bekommen. Danach meldete sich dann Julius bei mir.

Und wie schon mal erwähnt, kannte ich auch die Geschichte von Waggerl "Worüber das Christkind lächeln musste"- in der es um Julius Urahn ging.

Aber hier nun noch ein paar Flohgeschichten, die allerdings alle in Prosa, nicht wie ich in gereimter Form, geschrieben sind.
Einen ganzen Roman hat mein Namensvetter Rudolf- Utsch geschrieben,
"Der Floh des Schneiders Schrapp", indem es nicht nur um einen tatsächlichen Floh geht, sondern auch um
 "den Floh im Ohr", den man einem anderen einsetzen kann.  
"Der Floh" ist ebenfalls eine Geschichte von einer Bloggerin Kerstin Meinecke.
Und "Der Floh Hupfdiwuf" eine Geschichte von Helmut Höfling, die witziger Weise beginnt, "...wenn man einen Floh neben einen Elefanten setzen würde..."
-wobei Julius ja sich mal ausmalt, wie es auf einem Elefanten wäre- und genau da gibt es ein Kinderbuch mit Zeichnungen dazu von der Herausgeberin
Elisabeth Dehler mit dem Titel "Der Elefant und der Floh".
 Eine Mrs. Learn gibt "Die Geschichte vom Floh und dem
Affen" zum besten,
und Lutz Rathenow erzählt vom "Floh Dickbauch" in der Berliner Zeitung.
Auch in Italien- wo ja auch Julius kurz weilte, kennt man ein Märchen, namens "Der Floh".

(Außerdem gibt es noch ein Kinderlied zum Mitsingen "Der arme Floh" und ein Spiel "Floh am Po" und T-Shirts mit Aufschrift und Zeichnung "Der Floh und der Akrobat"

Ja, zum Schluss- aber bestimmt gibt es noch ein paar weitere Geschichten- möchte ich noch zwei Größen erwähnen, die auch vom Floh gebissen wurden:
Da wäre zum einen Kurt Tucholsky mit einer kurzen Story- wir ahnen den Titel schon- "Der Floh" und handelt in Frankreich.
Tucholsky schrieb ja unter mehreren Pseudonymen, wie Theobald Tiger und Peter Panter und von Letzterem ist es nicht weit zu Paulchen Panther, dem rosaroten Panther, von dem es auch eine Episode 067 gibt, indem er von einem Floh verfolgt und genervt wird. (witzig und im Netz anzusehen).
Genau so lustig anzusehen ist mein letzter Kandidat- und ich denke wir alle kennen ihn- aber vielleicht diese Geschichte nicht- "Die gestörte und wiedergefundene Nachtruhe" oder eben kurz "Der Floh" vom Altmeister und Begründer der Comics Wilhelm Busch.
So, da hab ich also ganz schön was gefunden im Netz
und wenn es euch jetzt etwas juckt, dann ward ihr ganz in die Lektüre vertieft und könnt jetzt wieder auftauchen und erleichtert aufatmen, denn zum Glück ist ja keiner der kleinen Quälgeister da.                       Wenn ihr aber mal einen davon sehen möchtet, empfehle ich Marco Assmann mit seinem "Original Flohzirkus"!

 Danke für euer Interesse und die Zeit, liebe Grüße,
Rudolf

                         
             

 

 

                         

 

26.10.17 18:55


Julius auf Reisen-19a-Richtigstellung

Also Leute, da seid ihr ganz schön auf dem Holzweg, wenn ihr meint, dass es mit dem Julius zu Ende sei! Wie kommt ihr darauf? Er schläft und träumt doch nur!! Freund Ulli hat es richtig erkannt- nur das Kapitel wird geschlossen, nicht die Geschichte. Wäre doch auch schade, so kurz vorm Ziel. Also nochmal im Klartext, der Kleine hat nur einen himmlischen Traum und ich bin sehr gespannt wie 's weitergeht.PS. was mich aber sehr gefreut hat, war die schnelle Reaktion auf meinen Lagebericht. Vielen Dank für eure Treue und ich hoffe ich kann es mit einem guten Ende belohnen.Einen lieben Gruß an die treuen Leser und eine gute Zeit, wünscht Rudolf
18.10.17 15:30


Julius auf Reisen-19-Paris

Sehr lange habe ich nichts von Julius gehört. Dachte schon, es hätte ihn irgendwie erwischt.

Aber dann empfing ich heute- 6.10.- endlich wieder eine Nachricht von ihm.

 

Julius- 19- Paris

 Als Julius mal wieder unterwegens war,

mit seiner tätowierten Dame, ist ja klar,

im „Café de Flore“,auf'm Boulevard Saint Germain-

die Atmosphäre war da sehr angenehm-

trafen sie dort eine alte Bekannte,

die sich gern die „Große Edith“ nannte;

weil sie alte Chansons zum Besten brachte

und dabei an die „Kleine Edith“ dachte,

den „Spatz von Paris“, den wohl jeder kennt,

der sich Kenner französischer Chansons nennt.

Die Dame war fast ein Meter neunzig groß

und ihre Stimme war wirklich famos.

 

Doch das Allerbeste für Julius war

(und dem Kenner der Geschichte ist es klar)

was auf dem Schoß der Dame saß

und genüsslich an einem Stück Kuchen fraß.

Ein süßer Yorkshire Terrier, mit Schleife im Haar!

Und Julius, der schon lange hungrig war-

als Hundefloh schmeckt ihm unser Blut nicht so gut-

sehnte sich sehr nach leckerem Hundeblut.

So tat er dann einen Riesensatz

und holte sich einen großen Schmatz,

auf „Mon Coeur“, wie seine Madame ihn rief,

von seiner lang entbehrten Kost. Dann schlief

er sogleich ein, schön weich und eingehüllt

im Hundefell- und wohl gefüllt.

Er träumte von einem „Geist von einem Floh“,

den es in London geben sollte und so

war es kein Wunder, dass er erwachte,

als seine Madame Goulou grade lachte

und sagte: „Was willst du in London denn machen?

Das Wetter ist schlecht und auch andere Sachen,

wie das Essen, sind scheußlich und fürchterlich.

Also wirklich, London! Ich versteh dich nicht.“

 

Beim zweiten London war Julius hellwach.

„Der Mensch wäre mein Glück“, dachte er nach;

„Dies Treffen ist ein großer Gewinn,

so komme ich bald nach London hin.“

Kuschelte noch tiefer sich ins Hundefell,

schloss seine Augen und ward dann ganz schnell…

                im Traumland der Flöhe. Es war wunderschön!

      Er konnte den Himmel geöffnet sehn.

      Sankt Petrus ihn zum Flohengel ernannte

             und alle Übel von ihm verbannte.

           Wo Flöhe auf Wolken an Harfen zupften,

  Flohkinder fröhlich auf Wolkenschäfchen hupften.

         Auf ihn gewartet die himmlische Braut

        und Petrus persönlich sie dann getraut...

***

So schlief er und träumte in himmlischer Ruh.

wir schließen hier dies Kapitel nun zu.

*

18.10.17 10:59


Julius auf Reisen-18-Paris

Lange nichts geschrieben, war mit Vielem beschäftig- nicht immer angenehm. Jetzt hoffe ich bald wieder Neues vom unternehmungslustigen Floh berichten zu können. Hier ein kleiner Zwischenbericht..

 

Julius auf Reisen-18-Paris

Mensch, da bin ich nun wirklich froh,

Julius lebt und sowieso

geht es ihm gut, dort in Paris

bei der Madame, das find ich süß-

die so sehr für Fritz Graßhoff schwärmt,

an seinen Werken sich aufwärmt.

Gar ihren Körper Tätowiert

und sich damit gar nicht geniert.

London ist Julius nächstes Ziel.

Das bedeutet ihm scheinbar sehr viel.

Bin gespannt, wie er das schaffen will.

Obwohl, geschafft hat er ja schon viel.

Drum warten wir's ab, ich bin sehr gespannt;

wenn ich was höre, geb ich's bekannt.

***

10817

20.8.17 12:53


 [eine Seite weiter]



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