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Kummer- und was ihn ausmacht


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  Kummer      

                                                    *
                                                
po2217

17.2.17 17:09


Julius auf Reisen-14- Spanien/Zug

Wieder eine Nachricht von unserm Reisenden. Er ist immer noch in Spanien, hat ja im Western mitgespielt und kam ziemlich groggy in sein neues Zuhause...

Julius auf Reisen-14

Julius kam mit dem Reiter nach Haus
und der zieht dort die Hose aus.
Naja, in der der Floh ja saß,
ein bisschen taub und auch noch blass,
von der ganzen Knallerei
und dem Galoppel der Reiterei.
Er rollt sich zusammen, schläft gleich ein
und wünscht, nie mehr auf ‘nem Pferd zu sein.


Als er am Morgen dann erwacht,
war es gerade mal halb acht.
Sein Reiter war zum Aufbruch bereit,
packt hie und da noch 'ne Kleinigkeit,
denn die Arbeit am Film ist vorbei,
 so hat er diesmal wieder frei.
Will nach Hause, mit flottem Schritt,
deshalb nimmt er den Zug nach Madrid.

Mit dem Zug ist Julius noch nie gerollt
 er hat es ja auch nicht gewollt;
 aber es tat ihn nicht verdrießen,
 im Gegenteil, er konnt's genießen.
 Draußen huschte die Landschaft vorbei
 und Julius fühlte sich so frei-
 ist von Fahrgast zu Fahrgast gesprungen,
und hat dabei ein Liedchen gesungen.

Seine Mutter hat es ihm beigebracht,
hat ihn geschaukelt und dabei gelacht:
                               "Hoppe, hoppe Reiter,
                           der Floh hüpft immer weiter.
                         Ist dem Hund in Po gekrochen,
                        da hat's gar nicht gut gerochen.
                          Flog mit einem Pups heraus-
                         und das Liedchen, das ist aus."


Während Julius das Liedchen sang,
verspürte er mit mal den Drang,
wieder einmal etwas zu essen-
das hatte er völlig vergessen
in der ganzen Reisezeit.
Aber jetzt war er dazu bereit.

Als eine Dame mit Hund kam vorbei,
nahm Julius Abschied und war so frei
das Abteil mit 'nem Sprung zu verlassen.
Er konnte grad noch den Schwanz erfassen
vom Hund, um sich dann tragen zu lassen
in das Coupe der jungen Dame.
Sie war schön und Carmen ihr Name.
-.-.-.-
Mannomann, wie wird’s wohl enden?
Wohin wird Julius sich nun wenden?
Das heißt, wohin wird es ihn tragen?
Das wird sich sicher mancher fragen.

.-.-.-.


30.1.17 20:26


Julius auf Reisen-13-Schiff/Almeria

Wie ich vernehmen konnte, ist Julius auf einem Schiff gelandet, welches um die iberische Halbinsel schippert. So kommt er also in den Genuss, dass schöne Spanien kennen zu lernen...
 
Julius auf Reisen - 13
 
Julius war also auf einem Schwein,
das ein Nager war und ziemlich klein, 
aber Zeit auf dem Meer verbrachte, 
weshalb "Meerschweinchen" sich gut machte
und dem Namen Wahrheitsgehalt verlieh.
Julius aber dachte: "Ich flieh
bei passender Gelegenheit."
Und  es dauerte kurze Zeit,
 bis sich dazu Gelegenheit bot
und er sich befreite aus seiner Not.
 
Das Meerschweinchen gehörte 'nem Kind, 
dessen Eltern nahmen geschwind
an jedem Landausflug teil
und so konnte Julius ohne Eil
auf ihnen an Land sich bequemen, 
um an einem Ausflug teilzunehmen.
In Valencia war er an Bord geblieben, 
doch die folgende Stadt sollte er lieben.
 
Es war Alicante und sehr schön, 
und Julius hat sich's gern angesehn:
Das Castillo de Santa Barbara -
das die größte Burg Europas war.
Gegründet von Griechen war sie geworden, 
doch haben die Römer mir ihren Horden
sie dann erobert. Und auch einmal
war ‘n Elefanten da - mit Hannibal.
"So ein Elefant, das wär' was für mich“,
dachte Julius, "da könnte ich Stich
für Stich wandern, wie in einem Land
und manche Stellen wären unbekannt.
Könnte Freunde einladen und Partys geben -
ach FLOHrian, das wäre ein Leben!"
So träumend kam er ans nächste Ziel,
welches ihm ebenfalls gut gefiel.
 
Es war eine typische Hafenstadt, 
wie Spanien ja viele hat.
Ihr Name lautet  Almeria
bekannt durch die Festung Alcazaba.
Dazu die Stierkampfarena, riesengroß,
wozu sich viele dachten bloß, 
das die wie das Kolosseum ausschaut -
so wie es damals in Rom erbaut.
Was aber Julius am besten gefiel, 
das war dann doch das nächste Ziel:
Die "Westernstadt" im Freizeitpark!
Die fand er einfach superstark.
 
Hier wurden viele Filme gedreht,
 durch die der "Western-Atem" geweht.
So war "Spiel mir das Lied vom Tod" dabei
und auch "Indiana Jones" war so frei, 
hier seinen "... letzten Kreuzzug" zu machen.
Gar viele, mehr als 500 Sachen!
wurden hier gedreht, ohne Rast und Ruh -
sogar "Der Schuh des Manitu".
Die Zeit verging ihm wie im Flug, 
doch Julius hatte noch nicht genug, 
wollte gerne mal Pferdeblut schlecken
und sich bei einem Pferd verstecken.

Doch hat's nicht gut geschmeckt, noch gerochen,
drum hat er sich auch schleunigst verkrochen
bei einem Reiter im Hosenbein,
ging später dann auch mit ihm heim.

*
So war er wieder im fremden Revier...
und sein Bericht der endete hier.

***
 
2117

5.1.17 16:24


Julius auf Reisen-12-Schiff-Spanien

Endlich! Neues vom Julius, der sich an Bord eines Schiffes- in einer Zigarettenschachtel befindet, in die er sich retten konnte bevor er zertreten wurde…


Julius auf Reisen-12- Schiff/Spanien

Als dann die Schachtel aufgemacht
ist Julius voll Schreck erwacht,
worauf er sich dann schnell verkroch,
am Boden der Packung in einem Loch.
Die letzte Zigarette war's
und Julius am Boden saß,
flog mit der Schachtel, ungelogen,
in den Papierkorb in hohem Bogen.
Aus dem Loch er sich mühsam zwängte,
alldieweil es ihn doch sehr beengte.
Saß im Papierkorb, ganz würdelos
und fragte sich: "Was mache ich bloß?
Wie komme ich aus der Lage heraus
und finde ein gemütliches Haus?"

Kaum hatte er an so was gedacht,
da wurde der Abfall schon weggebracht.
Der Papierkorb wurde ausgeleert
und Julius befand sich unbeschwert
inmitten eines Containers, voll
mit lauter Papier, das war nicht toll.
Doch dank Mülltrennung war’s nur Papier-
drum klebte und stank es auch nicht hier.
So konnte Julius schnell entkommen,
hat sich den nächsten Menschen genommen
der gerade kam den Gang entlang.
"Wo komme ich hin?“, dachte er bang.

Gehört hat ihn Sankt FLOHrian,
er hat ihm geholfen dann;
denn dieser Mensch, du liebe Güte,
hatte doch in seiner Kajüte
ein Meerschweinchen mit auf der Reise.
So kam Julius auf diese Weise
wieder mal aufs Fell von einem Tier;
und dachte: “Ist doch gar nicht schlecht hier.“
 
*
 
Kommt Julius jetzt wohl zur Ruh?
Schlägt's Schicksal wieder einmal zu?
Wo wird es ihn noch hin verschlagen?
ich kann es leider noch nicht sagen.
 
***
 
221216
28.12.16 17:37


JUlius auf Reisen-11-Spanien

 Neues vom Julius, er kommt wohl nicht zur Ruhe...

Julius auf Reisen-11-Spanien

In Barcelona fühlte Julius sich zu Haus
 
und dachte: „Hier halt ich es lange aus.
 
Mit dem Prof sehe die Stadt ich mir an
 
und bei Susi stille den Hunger ich dann."
 
Doch kam es, wie es kommen muss,
 
für Julius gab’s noch keinen Schluss
 
seiner langen und spannenden Reise-
 
und das geschah auf folgende Weise:

Als der Professor eine Führung machte,
 
da war es noch, dass Julius dachte:
 
„Was will er denn mit so viel Gepäck?“
 
Und er bekam einen Riesenschreck
 
als er dann kroch zum Kragen heraus
 
und sah, statt einem schönen Haus,
 
dass er auf einem Riesendampfer war.

Da wurde ihm schlagartig klar,
 
dass eine Reise stand bevor-
 
weshalb er vor Schreck den Halt verlor.
 
Fiel von der Schulter des Mannes herab,
 
hätte gefunden ein schmähliches Grab,
 
wäre zertreten von einem Schuh
 
der Passagiere, die ohne Ruh
 
ihr Gepäck in die Kabinen brachten-
 
wobei sie laut redeten und lachten.

Julius konnte mit einem Sprung sich retten,
 
er sprang in eine Schachtel Zigaretten,
 
die gerade vor ihm zu Boden gefallen.
 
„Heiliger Sankt FLOHrian“, Konnt er noch lallen,
 
dann wurde die Schachtel hochgehoben,
 
zugeklappt und in die Jacke geschoben.

Da saß er nun, im Dunklen gefangen.
 
„Was geschieht jetzt?“ er fragte voll Bangen.
 
„Werd' ich den Prof nie wiedersehn?
 
Nie mehr mit ihm durch die Straßen gehn?
 
Er wird weiter Führungen geben,
 
doch ich wird es leider nicht mehr erleben.
 
Nie wieder bei Susi mich laben
 
mit ihr und Strolch durch die Gassen traben.
 
Ach, in Barcelona war es so schön!
 
Doch werde ich es je wiedersehn?“
 
Das waren sein Gedanken voll Kummer.
 
Dann fiel er in einen leichten Schlummer.

***
*
81216





15.12.16 12:48


Julius Urahnen

Während Julius noch mit dem Schiff um Spanien schippert- ich hoffe er kann sich aus seiner misslichen Lage befreien- habe ich ein bischen Ahnenforschung betrieben und bin auf folgende Geschichte gestoßen, in der einer der Urahnen von ihm schon bei der Geburt des Christkindes dabei war.

 Worüber das Christkind lächeln musste

Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, daß er von David abstamme, was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben stand - um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechten zu sehen. Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der allererbärmlichste Stall sein mußte, in dem der Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe. Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, daß sie nicht gar zu grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne betraf, so mußte man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.

Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter

Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten zur Hand haben mußte, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, daß ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.

Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der feinen Art, die fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen und achthaben und sogleich Bescheid geben, wenn dem Kinde in seiner nackten Armut etwas Böses drohte. Noch ein Blick in die Runde, dann hob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.

Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!

Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamische Düfte zu, und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte.

Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte, es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste, und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr.

»Vergib mir!« flüsterte der atemlose Floh. »Aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, laß mich nur sehen, wie!«

Er äugte also umher und hatte auch gleich seinen Plan. »Höre zu«, sagte er, »wenn ich alle Kraft zusammennehme, und wenn du stille hältst, dann könnte ich vielleicht die Glatze des Heiligen Josef erreichen, und von dort weg kriege ich das Fensterkreuz und die Tür .

»Spring nur!« sagte das Jesuskind unhörbar. »Ich halte still!«

Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, daß er das Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den Bauch zog.

In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf.

»Ach, sieh doch!« sagte Maria selig. »Es lächelt schon!«

(Eine Geschichte von Karl Heinrich Waggerl)

 

25.12.16 11:50


Vorlesen

Manchmal küsst mich die Muse unversehens und es geschieht "Gebrauchslyrik". So wie vor einiger Zeit, als ich an drei Tagen in einer Förderschule zu dem Profekt "Lust am Lesen" vorlesen durfte. Als ich die Kinder begrüßte, kam der Gruß von den Kindern zurück und animierte mich zu folgenden Zeilen, die ich dann am nächsten tag vorlas...

 
 

 Begrüßungsgedicht zum "Lust am Lesen- Projekt am 15.11.16
 
 "Guten Morgen, Kinder!"

"Guten Morgen, Herr Linder!"

So klingt es in der "Martin-Luther-King".

Was ist denn da los? Das ist ja ein Ding!

Da steht jemand vorne und liest was vor-

und die Schüler sind still und auch ganz Ohr.

Er liest von 'ner Hexe mit einem Raben,

von Jungen, die Angst vor Gespenstern haben.

Und immer, wenn es spannend gewesen,

sollen die Kinder selbst weiter lesen!
-

Ob sie's tun? Ich glaub es kaum.

Doch heute gibt's  'nen besonderen Traum.

Der Grusel wird dort richtig wüten,

wer ängstlich ist, der soll sich hüten.-

Nun sind wir gespannt auf die Geschicht'

und ich beende hier dies Gedicht.
-

R.L.
 
 
 

15.12.16 12:19


Genuss

Genuss im Jetzt


Genieße den Genuss -
Aber verlier dich nicht in ihm.
Gehe durch ihn hindurch.
Lerne etwas kennen, schätzen,
lieben vielleicht…
aber verlier dich nicht darin.
Schön ist es im Genuss zu schwelgen,
Sinne zu gebrauchen, zu entdecken,
„Ahs“ und „Ohs“ der Seele zu entlocken.
Doch – verlier dich nicht darin.
Schreite weiter… tiefer…
Was liegt dahinter? Darunter?
Du stehst erst am Anfang.
Beginne im Jetzt.
Genieße es…

 

             *

                Poesie 131016

 

 

18.11.16 17:03


Zum Julius...

Da einige Neuleser dazu gekommen sind, habe ich mir die Mühe gemacht

und die "Julius-Gedichte" einmal alle hintereinander folgende Gedichte

geordnet, sodaß man die Geschichte von dem kleinen Weltreisenden gut

verfolgen kann. Es beginnt ganz unten mit dem "Flohschwipps" und dann

weiter mit ihm "...auf Reisen". Wer nochmal nachlesen möchte, viel

Vergnügen ;-)         

15.11.16 17:49


Julius in Barcelona 10

Olala, dass ich schon so bald was von Julius hören würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Um so netter ist der Beitrag ausgefallen und ich freue mich darüber, was er alles Schönes zu sehen bekommt- beneidenswert!

 

 

Julius auf Reisen – 10

 

Als Julius nach seinem Schlaf erwacht,

hat der Prof wieder 'ne Führung gemacht.

Julius kroch zum Kragen heraus,

blickte sich um, sah das „Steinbruchhaus“,

das „Casa Mila“, wunderbar;

welches UNESCO-Welterbe war.

 

Der Prof zeigte und redete viel,

so kamen sie zum nächsten Ziel,

dem „Park Güell“, wo ein Drache saß-

ein netter, der niemanden fraß;

denn er war ganz aus Mosaik,

das sah Julius mit einem Blick.

 

So lernte er viele Schönheiten kennen -

wer wollte sie alle mit Namen nennen:

Palau de la Musica Catalana“

eine herrliche Konzerthalle war da,

mit schönen Säulen, herrlichen Decken,

wonach die Leute die Hälse recken.

 

 Aber der Gipfel von allem war

eine Kathedrale wunderbar.

Die „Sagrata Familia“ wird sie genannt,

ist wunderschön und weltbekannt.

 Nun war Julius nur ein kleiner Floh,

aber das zu erleben war er doch froh

die besonderen Bauwerke hier zu sehn.

 

Zwar konnte er wenig spanisch verstehn

doch lernte er jeden Tag eifrig dazu,

durch den Professor, der rastlos, ohne Ruh,

eine Führung nach der andern machte-

wobei er englisch sprach, doch spanisch lachte.

 

Julius lernte zwei Sprachen kennnen -

als erste könnten wir deutsch noch nennen.

Dadurch wurde ihm bald schon klar,

das ein Herr „Gaudi“ der Schöpfer war,

all dieser einmaligen Sachen:

der Häuser, Kamine, Fenster und Drachen...

 

Ein Genie, dem Barcelona viel verdankt.

 Weshalb sich hier der Tourismus rankt

und macht die Stadt mit Touristen voll-

das finden die Städter gar nicht toll!

 Denn wenn sich alles um Touristen dreht,

den Einheimischen die Freude vergeht.

~

 Sie wünschen sich manchmal den Stier herbei,

der durch die Straßen fegt und macht sie frei.

(Doch das geschieht an einem andern Ort,

fahren wir aber mit Julius fort)

 ~

 Da saß nun der kleine Julius

auf dem Professor, ohne Verdruss,

lernt alle die schönen Sachen kennen,

auf spanisch und englisch sie zu benennen.

Als Führer er gekommen zu Ehre-

wenn er nicht so klein gewesen wäre.

;-)

 

Tja, das hab ich zuletzt vom Julius vernommen,

ganz begeistert ein Bild Barcelonas bekommen.

Hab all die Dinge im Netz angesehn

und kann die Begeisterung gut verstehn.

 

Seht euch doch auch mal die Sachen an.

Was war der Gaudi für ‘n toller Mann!

Wie schön, in solchem Haus sich einzuräumen...

Schlaft schön! Dann könnt ihr davon träumen.

;-)

 

91116

 

 

 

10.11.16 18:25


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