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Julius...20- Paris/London

Endlich Neues vom Julius, viel gereist und viel erlebt. Auch diesmal wieder erstaunliche Sachen. Aber lest selbst...
 
 
Julius auf Reisen- 20- Paris/London
 
Julius, der kleine, bekannte Floh,
 hatte 'nen Hund, 'ne Madame und war froh,
 dass diese wollten nach London fliegen,
um dort seine Neugier zu besiegen
nach jenem Bild, das er sehen wollte
und ihm seine ganzen Pläne zollte.
 
Zuhause bei Madame angekommen,
hat er zunächst ein Schläfchen genommen
im Fell von „Mon Coeur“, dem kleinen Hund.
Als er erwachte fühlte er sich gesund,
munter, voll unbändigem Tatendrang
und es dauerte überhaupt nicht lang,
dann ging es per Mon Coeur auf die Reise...
   
So also Julius nach London kam-
    ein neues Geschick seinen Anfang nahm.
 
In London glücklich angekommen,
hat die Madame ein Hotel genommen
und sich erstmal ausgeruht.
Julius aber fühlte sich gut,
war er doch am Ziel seiner Träume.
Fröhlich hüpfte er durch alle Räume,
sah aus dem Fenster auf rote Busse,
bedachte Mon Coeur mit einem Kusse;
nippte vom Hundeblut ein wenig,
dann sprang er schnell und auch noch sehnig
vom Hund in Madames langes Haar,
weil wieder Hundebadetag war.
Hielt sich an ihren Haaren fest
und verschlief dort des Tages Rest.
 
Als er endlich aufgewacht
war es lange schon nach acht
Uhr abends und was war geschehn?
Er kroch aus dem Haar um zu sehn
und fand sich in einer Kirche wieder.
Hier sang man nicht wie gewohnt die Lieder,
sondern im Programmheft stand ganz klar,
dass es eine Tangomesse war.
„Misa a Buenos Aires“ stand da zu lesen-
und Julius ist gerne dabei gewesen.
 
Der Chor sang schön, die Musik war toll,
da fühlte sich unser Floh so voll
Tatendrang und Lebenslust,
es klopfte sein Herzchen in der Brust.
Es hielt ihn nicht mehr an seinem Platz
und er sprang, mit einem Riesensatz,
vom Kopf der Madame und weiter dann
im Tango-Rhythmus von Frau zu Mann,
bis er erschöpft und fast schon lahm
auf eine pelzige Mütze kam
und dort „dona nobis pazem“ hörte,
den Abschluß, der ihn total betörte.
 
Er blieb dort sitzen, auch beim Applaus
und ging dann auf der Mütze hinaus,
einem neuen Abenteuer entgegen. ~
Wir berichten von seinen neuen Wegen.
 
 ~ ~ ~
 
 
PS. Was Julius alles erlebt!
Ich habe nachgesehen, eine „Tangomesse“ gibt es wirklich.
Der Komponist und Dirigent Martin Palmeri hat die klassischen Messetexte (Kyrie Eleison, Gloria, Credo und Agnus Dei) mit dem Feuer des Tango Nuevo zusammengebracht. Die "Misa Tango" steht mit ihrer Uraufführung im Jahre 19996 weltweit auf dem Programm vieler Konzerthäuser.

                                                                       ***


20.11.17 12:27


Gedanken...

Gedanken-Gedenken
Heute möchte ich den Lesern meines Blogs einige nachdenkliche Zeilen anbieten.
Gedanken darüber auf welchem schmalen Grad von Wohlergehen wir uns bewegen,
wie schnell aus einem Alltag eine Katastrophe werden kann. -

Ein trockener Tag, da konnte ich gut meinen Motorroller auf Vordermann bringen lassen- die Vorderradbremse musste neu belegt werden. Der Meister meines Vertrauens hat auch gerade Zeit und so fahre ich denn zum anderen Ende von Hannover.
Angekommen wird der Belag ausgewechselt- höchste Zeit- noch ein wenig geplaudert und dann zurück. Mittlerweile ist es 17h geworden und der Feierabendverkehr hat voll eingesetzt. Da die Schnellstraße meist verstopft ist
fahre ich durch Hannover-puh!
Schon vor dem Pferdeturm stehe ich rum und dann geht es durch die Stadt im Schneckentempo...
Mittlerweile ist es nicht nur auf den Straßen, sondern auch in meinem Gemüt, dunkel geworden und ich habe nur noch einen Wunsch: freie Fahrt und keine Kriecherei!
Als es in Linden am schwarzen Bären wegen der Fahrbahnverengung wieder zu Stillstand kommt, verliere ich die Nerven und will über die Gleise an den Autos vorbei fahren.
Ich starte, ziehe nach links und... ein hässliches Geräusch, der Roller kippt und begräbt mich unter sich. Ich habe im Dunkel und mit beschlagenem Visier den Bordstein vor den Schienen nicht gesehen. Es geht blitzschnell- und doch erlebe ich es wie in Zeitlupe.
Ich liege auf den Schienen, der Roller auf einem Bein, der Motor läuft weiter. Automatisch schalte ich den Motor ab, merke, dass ich mich nicht rühren kann, aber schon sind hilfreiche Menschen da, heben die schwere Maschine von mir, helfen mir auf.
Fragen wie es mir geht, ob mir was fehlt, ob ich zum Arzt will. Nein, mir geht’s gut, nichts passiert, aber der Roller. Die große Scheibe ist an der Seite abgebrochen, sonst ist im Dämmer nichts zu sehen.
Die Helfer schieben die Maschine über die Straße auf den Bordstein, stützen mich, erkunden sich ob mir wirklich nichts fehlt. Durch den Schock merke ich nichts, gut, die Hüfte brummt nun ein bischen. Dann entlässt man mich der Obhut.
Ich atme ein paarmal durch, sehe mir die Unglücksstelle an- gut, dass in diesem Moment keine Bahn kam, sonst...
Dann sitze ich auf, versuche zu starten- nichts rührt sich. Auch das noch, was jetzt!?
Dann fällt mir ein, der Seitenständer und der Notausschalter. Puh, das war’s, die Maschine tut brav ihren Dienst und ich fahre los.
Je länger die Fahrt, umso mehr melden sich einige Körperstellen. Zu Hause begutachte ich die Kleidung und mich: die dicke Motorradjacke hat nichts abbekommen und oben alles aufgefangen. Auch die Winterjeans ist heil, aber darunter sind an Hüfte, Knie und Fuß einige Schrammen und auch offene Stellen. Und langsam meldet sich auch ein Brennen an diesen
Stellen. -
Alles in allem noch großes Glück gehabt. Und Schuld bin ich selbst und meine Ungeduld!

Und deshalb schreibe ich dies alles: um euch zu erinnern, wie schnell wir aus Ungeduld in ein Unglück geraten können. Also, wenn ihr in ähnliche, unangenehme Situationen geratet, verliert nicht die Nerven, nehmt euch die Zeit - und nicht das Leben.
Es grüßt euch und bedankt sich für eure Aufmerksamkeit,
Rudolf






 
14.11.17 16:10


Etwas über Flöhe

 

Regelmäßige Leser meines Blogs kennen ja meine Julius-Flohgeschichten und nehmen auch regen Anteil daran.
Als ich diese Tage im Internet rumstöberte, kam mich die Lust an, doch mal Flohgeschichten zu googlen- und siehe da, es gab eine ganze Menge. Da war ich ja echt platt, dachte ich doch, ich wäre alleine auf so einen schrägen Einfall gekommen. Naja, allerdings hatte ich die Idee dazu ja bei der Lektüre über einen Flohzirkusdirektor bekommen. Danach meldete sich dann Julius bei mir.

Und wie schon mal erwähnt, kannte ich auch die Geschichte von Waggerl "Worüber das Christkind lächeln musste"- in der es um Julius Urahn ging.

Aber hier nun noch ein paar Flohgeschichten, die allerdings alle in Prosa, nicht wie ich in gereimter Form, geschrieben sind.
Einen ganzen Roman hat mein Namensvetter Rudolf- Utsch geschrieben,
"Der Floh des Schneiders Schrapp", indem es nicht nur um einen tatsächlichen Floh geht, sondern auch um
 "den Floh im Ohr", den man einem anderen einsetzen kann.  
"Der Floh" ist ebenfalls eine Geschichte von einer Bloggerin Kerstin Meinecke.
Und "Der Floh Hupfdiwuf" eine Geschichte von Helmut Höfling, die witziger Weise beginnt, "...wenn man einen Floh neben einen Elefanten setzen würde..."
-wobei Julius ja sich mal ausmalt, wie es auf einem Elefanten wäre- und genau da gibt es ein Kinderbuch mit Zeichnungen dazu von der Herausgeberin
Elisabeth Dehler mit dem Titel "Der Elefant und der Floh".
 Eine Mrs. Learn gibt "Die Geschichte vom Floh und dem
Affen" zum besten,
und Lutz Rathenow erzählt vom "Floh Dickbauch" in der Berliner Zeitung.
Auch in Italien- wo ja auch Julius kurz weilte, kennt man ein Märchen, namens "Der Floh".

(Außerdem gibt es noch ein Kinderlied zum Mitsingen "Der arme Floh" und ein Spiel "Floh am Po" und T-Shirts mit Aufschrift und Zeichnung "Der Floh und der Akrobat"

Ja, zum Schluss- aber bestimmt gibt es noch ein paar weitere Geschichten- möchte ich noch zwei Größen erwähnen, die auch vom Floh gebissen wurden:
Da wäre zum einen Kurt Tucholsky mit einer kurzen Story- wir ahnen den Titel schon- "Der Floh" und handelt in Frankreich.
Tucholsky schrieb ja unter mehreren Pseudonymen, wie Theobald Tiger und Peter Panter und von Letzterem ist es nicht weit zu Paulchen Panther, dem rosaroten Panther, von dem es auch eine Episode 067 gibt, indem er von einem Floh verfolgt und genervt wird. (witzig und im Netz anzusehen).
Genau so lustig anzusehen ist mein letzter Kandidat- und ich denke wir alle kennen ihn- aber vielleicht diese Geschichte nicht- "Die gestörte und wiedergefundene Nachtruhe" oder eben kurz "Der Floh" vom Altmeister und Begründer der Comics Wilhelm Busch.
So, da hab ich also ganz schön was gefunden im Netz
und wenn es euch jetzt etwas juckt, dann ward ihr ganz in die Lektüre vertieft und könnt jetzt wieder auftauchen und erleichtert aufatmen, denn zum Glück ist ja keiner der kleinen Quälgeister da.                       Wenn ihr aber mal einen davon sehen möchtet, empfehle ich Marco Assmann mit seinem "Original Flohzirkus"!

 Danke für euer Interesse und die Zeit, liebe Grüße,
Rudolf

                         
             

 

 

                         

 

26.10.17 18:55


Julius auf Reisen-19a-Richtigstellung

Also Leute, da seid ihr ganz schön auf dem Holzweg, wenn ihr meint, dass es mit dem Julius zu Ende sei! Wie kommt ihr darauf? Er schläft und träumt doch nur!! Freund Ulli hat es richtig erkannt- nur das Kapitel wird geschlossen, nicht die Geschichte. Wäre doch auch schade, so kurz vorm Ziel. Also nochmal im Klartext, der Kleine hat nur einen himmlischen Traum und ich bin sehr gespannt wie 's weitergeht.PS. was mich aber sehr gefreut hat, war die schnelle Reaktion auf meinen Lagebericht. Vielen Dank für eure Treue und ich hoffe ich kann es mit einem guten Ende belohnen.Einen lieben Gruß an die treuen Leser und eine gute Zeit, wünscht Rudolf
18.10.17 15:30


Julius auf Reisen-19-Paris

Sehr lange habe ich nichts von Julius gehört. Dachte schon, es hätte ihn irgendwie erwischt.

Aber dann empfing ich heute- 6.10.- endlich wieder eine Nachricht von ihm.

 

Julius- 19- Paris

 Als Julius mal wieder unterwegens war,

mit seiner tätowierten Dame, ist ja klar,

im „Café de Flore“,auf'm Boulevard Saint Germain-

die Atmosphäre war da sehr angenehm-

trafen sie dort eine alte Bekannte,

die sich gern die „Große Edith“ nannte;

weil sie alte Chansons zum Besten brachte

und dabei an die „Kleine Edith“ dachte,

den „Spatz von Paris“, den wohl jeder kennt,

der sich Kenner französischer Chansons nennt.

Die Dame war fast ein Meter neunzig groß

und ihre Stimme war wirklich famos.

 

Doch das Allerbeste für Julius war

(und dem Kenner der Geschichte ist es klar)

was auf dem Schoß der Dame saß

und genüsslich an einem Stück Kuchen fraß.

Ein süßer Yorkshire Terrier, mit Schleife im Haar!

Und Julius, der schon lange hungrig war-

als Hundefloh schmeckt ihm unser Blut nicht so gut-

sehnte sich sehr nach leckerem Hundeblut.

So tat er dann einen Riesensatz

und holte sich einen großen Schmatz,

auf „Mon Coeur“, wie seine Madame ihn rief,

von seiner lang entbehrten Kost. Dann schlief

er sogleich ein, schön weich und eingehüllt

im Hundefell- und wohl gefüllt.

Er träumte von einem „Geist von einem Floh“,

den es in London geben sollte und so

war es kein Wunder, dass er erwachte,

als seine Madame Goulou grade lachte

und sagte: „Was willst du in London denn machen?

Das Wetter ist schlecht und auch andere Sachen,

wie das Essen, sind scheußlich und fürchterlich.

Also wirklich, London! Ich versteh dich nicht.“

 

Beim zweiten London war Julius hellwach.

„Der Mensch wäre mein Glück“, dachte er nach;

„Dies Treffen ist ein großer Gewinn,

so komme ich bald nach London hin.“

Kuschelte noch tiefer sich ins Hundefell,

schloss seine Augen und ward dann ganz schnell…

                im Traumland der Flöhe. Es war wunderschön!

      Er konnte den Himmel geöffnet sehn.

      Sankt Petrus ihn zum Flohengel ernannte

             und alle Übel von ihm verbannte.

           Wo Flöhe auf Wolken an Harfen zupften,

  Flohkinder fröhlich auf Wolkenschäfchen hupften.

         Auf ihn gewartet die himmlische Braut

        und Petrus persönlich sie dann getraut...

***

So schlief er und träumte in himmlischer Ruh.

wir schließen hier dies Kapitel nun zu.

*

18.10.17 10:59


Julius auf Reisen-18-Paris

Lange nichts geschrieben, war mit Vielem beschäftig- nicht immer angenehm. Jetzt hoffe ich bald wieder Neues vom unternehmungslustigen Floh berichten zu können. Hier ein kleiner Zwischenbericht..

 

Julius auf Reisen-18-Paris

Mensch, da bin ich nun wirklich froh,

Julius lebt und sowieso

geht es ihm gut, dort in Paris

bei der Madame, das find ich süß-

die so sehr für Fritz Graßhoff schwärmt,

an seinen Werken sich aufwärmt.

Gar ihren Körper Tätowiert

und sich damit gar nicht geniert.

London ist Julius nächstes Ziel.

Das bedeutet ihm scheinbar sehr viel.

Bin gespannt, wie er das schaffen will.

Obwohl, geschafft hat er ja schon viel.

Drum warten wir's ab, ich bin sehr gespannt;

wenn ich was höre, geb ich's bekannt.

***

10817

20.8.17 12:53


Julius an Rudolf (17)

Da habe ich auf mein Gesuch doch tatsächlich eine Antwort bekommen und was für eine, toll! Der Typ kann ja besser dichten als ich. Übersprungene Reimzeilen und fast alles mit 8 Silben. Die Röntgenstrahlen müssen ein kleines Flohgenie geweckt haben.-
Wie ich sehe, geht es Julius gut, er ist noch in Paris, in Künstlerkreisen, aber hat jetzt ein Ziel- London! Na, da bin ich ja mal gespannt, ob und wie er da hin kommen will und was es mit dem "Flohgeist" auf sich hat.
 
 
Julius an Rudolf

Hallo mein Lieber,
 es tut mir leid,
 ich meld mich wieder,
bin jetzt bereit.
In Paris gibt es viel zu sehn
-meine Dame schwärmt für die Kunst-
will gern zu allem Schönen gehn,
schenkt vielen Künstlern ihre Gunst.


„Madame Goulou“ nennt sie sich gern,
nach Fritz Graßhoffs nettem Gedicht-
sie schwärmt für ihn, er ist ihr Stern.
 Zu verstecken braucht sie sich nicht,
auch ist ihr Körper tätowiert,
gar manches Bild gibt’s zu entdecken!
Doch untenrum ist sie rasiert-
da kann ich mich nicht mehr verstecken.
- - -
Doch eines hat mich fasziniert
und geht mir nicht mehr aus dem Sinn.
Es hat mein Innerstes berührt,
da will ich unbedingt jetzt hin.
 
In London, da gibt es ein Bild,
welches klingt sehr geheimnisvoll.
Das anzusehn, bin ich ganz wild,
ich finde es ganz einfach toll!
Du ahnst es nicht, nicht mal im Traum
-ich muss es sehn, dann wär ich froh-
und wie gesagt, du glaubst es kaum:
Das Bild vom „Geist von einem Floh“!
 
Kannst du meine Neugier verstehn?
Meine Begierde ist sehr groß.
Ich muss deshalb nach London gehn.
Die Frage ist, wie schaff ichs bloß?
Sobald ich da bin, meld ich mich.
Mach dir um mich nur keine Sorgen.
Mir geht es gut, ich grüße dich.
Du hörst von mir, wenn auch nicht morgen

 
***
15617

20.6.17 12:40


Julius auf Reisen-16- Suche

 

Julius auf Reisen


Was ist mit Julius geschehen?
Ich kann gar nichts mehr von ihm sehen!
Kann nichts mehr von ihm lesen,
als wär er nie gewesen.
Er lässt nichts von sich hören.
Was tat ihn so betören?
    

In Paris angekommen,
vom Hunde abgekommen,
auf einer Dame, pelzverziert,
von ihr in den Louvre geführt,
dann in ihr Zuhause gebracht
und dort die ganze Nacht verbracht…                           
Ja und dann? Was ist danach geschehen?
Kann er nicht meine Sorge verstehen?
Wo steckt er denn nur? Was macht er?
Weint er vielleicht oder lacht er?
Gefällt ihm Paris? Ist er anderswo?
Ach bitte melde dich! Dann wär ich froh.
  

Denn im Augenblick geht’s mir gar nicht gut,
es mangelt an Kraft und an Lebensmut.
Da wäre es schön, von dir zu lesen,
bestimmt würd ich dann besser genesen.

Also melde dich! Ich bin im Garten.
Deine Fans und ich voll Spannung warten.
                   
                          ***
 

                                4617

 

 

14.6.17 15:53


Über Wirklichkeit

Zum Schreiben komme ich in letzter Zeit nicht...Dafür fand ich diese Sätze in einem Buch, die mich gleich sehr angesprochen haben

 

Über Wirklichkeit

Du kannst über die Wirklichkeit nichts aussagen, wenn du nur die sichtbare Oberfläche der Dinge beschreibst, die jedermann vor Augen hat.           

Die Wirklichkeit steckt hinter den Dingen, und man kann nur in Bildern von ihr sprechen. Du kannst sie nicht packen wie man eine Katze beim Schwanz packt.                                                        

Wenn dir eine solche Rede geheimnisvoll vorkommt, hast du noch nicht viel von der Wirklichkeit begriffen...

(aus Hans Bemmann "Stein und Flöte" )

                                                         *

                                                     310517

9.6.17 15:54


Fischgericht

Fischgericht

Es war einmal ein Fisch,
der war schon nicht mehr frisch.
Er roch schon etwas stark-
doch stört ihn das 'nen Quark.

So buhlt er um 'ne Fischersfrau,
die sagte nur: "Hau ab, du Sau!
Du stinkst ganz stark nach Fisch.
Du bist wohl nicht mehr frisch."
Sie zeigte ihm die kalten Flossen
und schwamm zu einem Artgenossen,
mit dem sie sich vermählte.
Was Stinkefisch sehr quälte.

Er schwamm zu einem Wurm, der hing,
worauf ein Angler ihn auch fing,
der Schnupfen hatte und nichts roch,
so kam er in die Pfanne doch.
Der Angler hat ihn dann verspeist.
Als Folge er noch lange sch.... !

 ***

0317

21.4.17 09:52


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